HeLB - Helfen. Lotsen. Beraten.

Aufsuchend – mobil – digital: Schwangerschafts(konflikt)beratung der Zukunft

Das Netz der Beratungsstellen für Schwangerschaft und Schwangerschaftskonflikt ist eng geknüpft und gut ausgebaut. Dennoch erreicht es viele Frauen nicht, die Anspruch auf Beratung haben und diese aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht wahrnehmen können, oder das Angebot nicht kennen.


Das donum vitae-Modellprojekt „HeLB – Helfen. Lotsen. Beraten.“ verfolgt das Ziel, den aus unterschiedlichen Gründen schwer erreichbaren Frauen (und ihren Familien) einen möglichst niedrigschwelligen Zugang zu Beratungsangeboten zu bieten – nicht nur, aber vor allem im ländlichen Raum. Dazu wird das bestehende Beratungsangebot durch aufsuchende, mobile und digitale Angebote – selbstverständlich unter Beachtung striktester Datenschutz- und Schweigepflichtvorgaben – erweitert und weiterentwickelt.

 

Neben der face-to-face-Beratung wird daher die aufsuchende Beratung für die genannten schwer erreichbaren Zielgruppen intensiver erprobt und ausgewertet. Exemplarisch werden digitale Möglichkeiten für die Beratungsarbeit digital umgesetzt:

  • Email-Beratung
  • Chat-Beratung
  • Videoberatung
  • Beratungsmessenger
  • sowie Wiki-how-Angebote
  • Erklärfilme

Die Berater*innen nutzen Ergebnisse der Vorgängerprojekte, u.a. bestehende Netzwerke und Kooperationen, z.B. mit Sexualpädagog*innen, Hebammen und Gynäkolog*innen, aber auch den Dolmetsch-Pool, der im Modellprojekt „Schwangerschaft und Flucht“ entstanden ist.

 

Sie führen die erfolgreich implementierten Instrumentarien weiter fort. Regelmäßig stattfindende Workshops der Berater*innen gewährleisten den gemeinsamen Austausch und die Weiterentwicklung des Projekts und – genau wie Supervision und Fortbildungen – die Qualität der Beratungsangebote.

 

Das Modellprojekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geführt und ist auf drei Jahre begrenzt und wird wissenschaftlich begleitet.

 

Ansprechpartner:

 

Katrin Wegener